Bei folgenden Arbeitsstättenrichtlinen wurden Änderungen vorgenommen:

 

03.07.2018 - ASR A1.6 Fenster, Oberlichter, lichtdurchlässige Wände

03.07.2018 - ASR A1.7 Türen und Fenster

03.07.2018 - ASR A2.1 Schutz vor Absturz und herabfallenden Gegenständen, Betreten von Gefahrenbereichen

03.07.2018 - ASR A2.2 Maßnahmen gegen Brände

03.07.2018 - ASR V3a.2 Barrierefreie Gestaltung von Arbeitsstätten

03.07.2018 - ASR A3.5 Raumtemperatur

03.07.2018 - ASR A3.6 Lüftung

03.07.2018 - ASR A4.2 Pausen- und Bereitschaftsräume

 

Im Mai 2018 wurden diese formale Änderungen der ASR vorgenommen (GMBl 2018, S. 473)

 

03.07.2018 - TRBS 1111 Gefährdungsbeurteilung

Ausgabe: März 2018 GMBl S. 401 8 [Nr.22]

Diese Technische Regel soll den Arbeitgeber im Hinblick auf die Vorgehensweise bei der Durchführung der Gefährdungsbeurteilung nach § 3 Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) unterstützen. Ziel der Gefährdungsbeurteilung ist es, die auftretenden Gefährdungen der Beschäftigten bei der Verwendung von Arbeitsmitteln zu beurteilen und daraus notwendige und geeignete Schutzmaßnahmen abzuleiten. Dabei muss die Sicherheit der Beschäftigten auch im Gefahrenbereich des Arbeitsmittels gewährleistet werden. Hinsichtlich der überwachungsbedürftigen Anlagen im Sinne § 2 Absatz 13 BetrSichV muss die Gefährdungsbeurteilung auch den Schutz anderer Personen im Gefahrenbereich (z. B. Besucher, Kunden, Patienten) berücksichtigen.

 

09.07.2018 - Gefährdungsbeurteilungen 

Es sind alle Arbeitsplätze betroffen

Am 31. Dezember 2018 läuft die Übergangsfrist für die Gefährdungsbeurteilung Mutterschutz ab. Es drohen hohe Bußgelder, wenn sie ihre Gefährdungsbeurteilungen nicht um den Mutterschutz aktualisiert und unternehmensweit durchgeführt haben. Das müssen Arbeitgeber nun wissen.

Die Aktualisierung der Gefährdungsbeurteilung auf den Mutterschutz betrifft jeden Arbeitsplatz, egal, ob dort ein Mann oder eine Frau arbeitet. Sie muss auch dann erfolgen, wenn ein Arbeitsplatz bislang noch nicht von einer weiblichen Beschäftigten besetzt war. Wichtig ist einfach, dass abgeklärt wird, ob ein Arbeitsplatz eine mögliche Gefährdung für Schwangere oder stillende Mütter darstellt.

Quelle/Text: Techniker Krankenkasse, arbeitssicherheit.de

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